Equipo usMIMA, desarrolladores de MOWOOT, el cinturón de masaje abdominal para el estreñimiento crónico

Wie ist MOWOOT, die nicht pharmakologische und nicht invasive Lösung für chronische Verstopfung, entstanden?

Das Medizinprodukt MOWOOT, die nicht pharmakologische und nicht invasive Lösung zur Behandlung von Verstopfung, ist eine Erfindung des Startup-Unternehmens usMIMA, das bei dem Programm d·HEALTH BARCELONA von Moebio entstanden ist, einer bahnbrechenden Talentinitiave, die von Biocat vorangetrieben wird und von Stanford Biodesign inspiriert ist.
MOWOOT, das Projekt von usMIMA, das anlässlich des Programms BioemprendedorXXI 2014 mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, ist aus einem zweimonatigen Aufenthalt des Gründerteams im Neurorehabilitationsklinikum Institut Guttmann hervorgegangen. Dieses Eintauchen in das klinische Umfeld gehörte zum Programm von d·HEALTH BARCELONA. Sein Ziel bestand darin, alle Arten von Bedürfnissen zu erkennen, die sich auf den Alltag im Krankenhaus auswirken und sowohl das Fachpersonal als auch die Patienten oder Einrichtungen betreffen. Hierbei handelt es sich um den Innovationsansatz des Design Thinking, der auf die Biomedizin angewandt wurde und einer Revolution in der Herangehensweise gleichkommt.

Im Institut Guttmann spürte das Team von usMIMA über 600 solcher ungelöster Bedürfnisfälle auf. Schwerpunktmäßig konzentrierte sich das Team dabei auf die dringlichsten Bedürfnisse von Menschen mit Rückenmarksverletzungen, d. h. aufdiejenigen mit den stärksten Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen, für die noch keine befriedigenden Lösungen gefunden worden sind. Danach filterten sie di Erkenntnisse, um zu ermitteln, für welches Bedürfnis sie eine Lösung finden wollten.

Bei diesem methodischen Screening stellte das Team die einzelnen Bedürfnisse den wissenschaftlichen Studien gegenüber, die jeweils zu ihnen angefertigt worden sind, und ermittelte diejenigen mit dem höchsten Potenzial, um der größtmöglichen Anzahl von Patienten zu helfen. Durch einen iterativen Filtervorgang wurde die Anzahl der Bedürfnisfälle im ersten Durchgang auf 12, im darauf folgenden zweiten auf 3 reduziert. Unter den 3 verbleibenden entschied sich das Team für den Bedürfnisfall, für den die Motivation am stärksten war. Und verwarf ihn. Warum?

Weil sich bei einer Validierung der Screeningergebnisse in Befragungen mit den Patienten herausstellte, dass diese das ausgewählte Bedürnis nicht als vorrangig empfanden. Die Mehrheit gestand jedoch ein, dass sie ein anderer Bedürfnisfall unter den Top 3 der Screeningergebnisse am stärksten bei ihrem normalen Tagesablauf beeinträchtigt: die chronische Verstopfung, eine Störung, unter der sie leiden und die sie häufig mit Lösungen zu lindern suchen, die aufgrund ihrer Nebenwirkungen für die dauerhafte Anwendung nicht geeignet sind. Dabei kann es sich um Medikamente wie Abführmittel (Laxativa) handeln, die langfristig Reizungen hervorrufen, oder um invasive Methoden wie Klistiere (Einläufe), durch die die Darmwand beschädigt werden kann. Darüber hinaus handelt es sich um ein Problem, das die Betroffenen in der Regel nicht erwähnen und das sich auf ihr Selbstwertgefühl und in ihre zwischenmenschlichen Beziehungen auswirkt.

Anhand der zusammengetragenen Informationen erkannte das Team von usMIMA, dass es für die Bewältigung dieses Problems viel Innovationsspielraum gab: man verfügte über wissenschaftliche Beweise dafür, dass die dickdarmspezifische Bauchmassage die einzige nicht invasive und nicht pharmakologische Lösung zur Linderung von chronischer Verstopfung ist, und überprüfte ihre Wirksamkeit und Anwendungsweise im Institut Guttmann. Die Dickdarmmassage muss regelmäßig durch entsprechendes Fachpersonal erteilt werden und ist damit eine Lösung, die sich längst nicht jeder erlauben kann.

Das Team von usMIMA hat eine Formel entwickelt, um seine Erfindung all denjenigen Menschen zugänglich zu  machen, die an chronischer Verstopfung leiden: ein am Körper tragbares Gerät (“Wearable“), das die dickdarmspezifischen Massagen nachahmt, die normalerweise von Fachleuten erteilt werden. So ist MOWOOT entstanden.

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